Brasilien

Das war ja wohl nix: Mit 1:10 Tore in den letzten zwei Spielen und einer mehr als schlechten Vorstellung verabschiedet sich der WM Gastgeber vom Turnier. Und schon werden die ersten Stimmen laut, dass bei der WM 2018 in Russland alles besser werde.

Ein Detail darf dabei nicht vergessen werden: Den Gastgeberbonus gibt diesmal nicht, und Brasilien muss durch die Qualifikation. 18 Spiele, in denen Mannschaften warten, die man nicht unterschätzen sollte.

Es wird ein hartes Stück Arbeit, Tabula Rasa zu machen und die Weichen für einen Neustart zu stellen. Schon 2015 kommt die erste Probe aufs Exempel für das neue Team und den noch zu findenden Trainer: Die Copa America in Chile.

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2 Kommentare zu Brasilien

  1. Die letzten zwei Spiele waren wirklich sehr schlecht, trotzdem sollte man die Kirche im Dorf lassen, den immerhin sind die Brasilianer bei der Weltmeisterschaft 4. geworden und Deutschland und Holland spielen ja bei der Copa America nicht mit 😉 Was die Fifa aber unbedingt verbessern sollte ist die Auswahl der Schiedsrichter. So eine Leistung wie beim kleinen Finale darf es einfach nicht mehr geben. Niemand ist davor gefeit, dass er mal etwas übersieht. Aber solche Fehler wie in Brasilien gegen Holland darf es einfach nicht geben.

    Übrigens in deinem Post ist ein kleiner Fehler, statt Problem meintest du wahrscheinlich Probe.

    Grüße

    Ralf

    • Danke für die Korrektur. Mit dem iPad stehe ich bei solchen Dingen auf dem Kriegsfuß…

      Aber so abwegig finde ich den Gedankengang bezüglich der Qualifikation gar nicht:
      Unentschieden gegen Mexiko im Gruppenspiel, gegen Kolumbien auch nicht gerade gezaubert und gegen Chile nur durch Elfmeterschießen weiter. Das waren die relevanten Aufeinandertreffe mit südamerikanischen Teams der letzten Jahre. Da wäre noch das Aufeinandertreffen im Viertelfinale bei der Copa America 2011 mit Paraquay: Brasilien hat auch da verloren. Man kann also nicht gerade davon ausgehen, das sich die Brasilianer ohne nennenswerte Wiederstände qualifizieren werden.

      Dazu kommt jetzt noch die Trainersuche, den wer will den freiwillig das Team übernehmen, wo es doch jetzt in einer offensichtlich tiefen Krise steckt?

      Die Engländer haben es auch lange nicht wahrhaben wollen, das sie in den letzten Jahren vom Rest der Welt abgehangen wurden, mittlerweile haben sie es eingesehen. Die Ära Spaniens ist auch vorüber, und ich denke das wissen auch die Spanier selbst.

      Es ist ein wichtiger Prozess, zu akzeptieren, eben nicht mehr zu den Favoriten zu gehören, erst dadurch kann eine Mannschaft reformiert werden (so wie Deutschland nach der EM 2004). Solange die Erwartung nicht der Realität entspricht, kann das nicht gelingen.

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